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die elektronische Patientenakte x m-tnet ePA GALENOS |
Galen (gr.: Γαληνός) wurde im damals griechischen Pergamon – dem heute in der Türkei liegenden Bergama – geboren, wo auch ein Tempel für den Heilgott Asklepios (Äskulap) stand. Sein Vater, der Architekt Nikon, unterrichtete ihn zunächst in der aristotelischen Philosophie, der Mathematik und Naturlehre. Seine Mutter wurde als ausgesprochen bissig charakterisiert, eine Eigenschaft, die auch Galen zugeschrieben werden kann. Ab etwa 146 beschäftigte sich Galen vornehmlich mit der Medizin, studierte in der Nähe von Smyrna, dem heutigen İzmir, und reiste viel, unter anderem auch mit 19 Jahren nach Alexandria, dem Zentrum der Heilkunst zu jener Zeit und der einzige Ort der Antike, an dem Humansektionen durchgeführt wurden und an dem Leichen untersucht werden durften (dass Galenos selbst Menschen sezierte ist allerdings sehr unwahrscheinlich). Auch die Bücher der damaligen Bibliothek mit den alten Zeichnungen halfen ihm dabei. Kuren wurden geleitet von Ärzten, Heilung und Pflege erfolgten in einem Asklepieion. Dort waren Priester, Heilkundler und Ärzte tätig. 158 kehrte er nach Pergamon zurück, war als Sport- und Wundarzt der Gladiatoren tätig und unterhielt gleichzeitig eine Praxis, die aufgrund seines Rufs gut besucht war. Während der Olympischen Spiele untersuchte er die gut durchtrainierten Körper der Athleten und studierte die akuten Verletzungen der Sportler unmittelbar nach ihrem Auftreten. Ab 161 war Galen in Rom tätig und nach der Heilung des geachteten Philosophen Eudemos von Pergamon Arzt der römischen Aristokratie. Um 166 verließ er wahrscheinlich aufgrund der dort ausgebrochenen Antoninischen Pest fluchtartig Rom und nahm seine Stelle als Gladiatorenarzt in Pergamon wieder an. 168 reiste er auf Bitte des römischen Kaisers Marcus Aurelius nach Aquileia, wo die „Pest“ unter den römischen Soldaten ausgebrochen war. Seine präzise Beschreibung der Krankheitssymptome lässt die Vermutung zu, dass es sich hierbei eher um eine Pockenepidemie gehandelt haben wird. Seinem Wunsch entsprechend wurde er in Rom ab 169 der Leibarzt des Kaisersohnes Commodus, später vermutlich auch des Kaisers P. Septimius Severus. Claudius Galenos starb vermutlich um das Jahr 216 n.Chr. in Rom. [1] Quelle: Wikipedia
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